Christliche Kirchen Gottes
[254]
Das Gesetz und das Zweite Gebot
(Ausgabe 3.0
19981006-20050718-20120512)
Es steht geschrieben: Du sollst dir
kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im
Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter
der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Dieses Papier behandelt
das Zweite Gebot im Alten und Neuen Testament, seine Gesetzgebung, seine
soziale Ordnung, seine Übertretung und Strafe, wie es sich auf alle Menschen
bezieht.
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Die Gesetze und das Zweite Gebot
Das zweite Gebot :
2 Mose 20,4-7 Du sollst dir kein
Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel,
noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde
ist: 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott,
bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und
vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6 aber Barmherzigkeit
erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. 7 Du
sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen;
denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.
Und:
5 Mose 5,8-10 Du sollst dir kein
Bildnis machen in irgendeiner Gestalt, weder von dem, was oben im Himmel, noch
von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist. 9
Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott,
bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und
vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 10 aber Barmherzigkeit
erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
Dieses Gebot wird durch das Neue Testament verstärkt:
1 Petrus 4,3-5 Denn es ist genug, daß ihr die vergangene Zeit des Leben zugebracht habt nach
heidnischem Willen, da ihr gewandelt seid in Üppigkeit, Lüsten, Trunkenheit,
Fresserei, Sauferei und greulichem Götzendienst. 4
Das befremdet sie, daß ihr nicht mehr mit ihnen
lasset in dasselbe wüste, unordentliche Wesen, und sie lästern; 5 aber sie
werden Rechenschaft geben dem, der bereit ist, zu richten die Lebendigen und
die Toten.
Galater 5,20-21 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader,
Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und
dergleichen, von welchen ich euch vorausgesagt habe und sage noch einmal
voraus: die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
Römer 1,21-25 Sie wußten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen
Gott, noch ihm gedankt, sondern haben ihre Gedanken dem Nichtigen zugewandt,
und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Da sie sich für weise hielten,
sind sie zu Narren geworden, 23 und haben verwandelt die Herrlichkeit des
unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und
der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. 24 Darum hat sie auch
Gott dahingegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre
eigenen Leiber an sich selbst, 25 sie, die Gottes Wahrheit verwandelt haben in
Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpf statt dem Schöpfer, der da
gelobt ist in Ewigkeit. Amen.
1 Korinther 8,4-6 Von dem Essen des
Götzenopfers aber wissen wir, daß kein Götze in der
Welt ist und daß kein Gott ist als der eine. 5 Und
wiewohl solche sind, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf
Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, 6 so haben wir doch nur
einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm hin; und
einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.
1 Korinther 10,14 Darum, meine
Lieben, fliehet den Götzendienst!
1 Johannes 5,21 Kindlein, hütet euch
vor den Abgöttern.
Ebenso wie das Fünfte Gebot schließt auch das Zweite Gebot
das Versprechen – entweder Gnade oder Strafe – in sich ein.
2 Mose 20,5-6 Bete sie nicht an und
diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der
die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern
derer, die mich hassen, 6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die
mich lieben und meine Gebote halten.
5.Mose 5,9-10 Du sollst sie nicht
anbeten noch ihnen dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder
Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an
den Kindern derer, die mich hassen, 10 aber Barmherzigkeit erweist an vielen
Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
Das Zweite Gebot ist auch in dem Ersten Großen Gebot
eingeschlossen, das in Matthäus 22,36-38 und 5 Mose 6,5 erwähnt wird:
Matthäus 22,36-38 „Meister, welches ist das vornehmste Gebot im
Gesetz?” 37 Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von
ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. 38 Dies ist das
vornehmste und größte Gebot.“
5 Mose 6,5 Und du sollst den Herrn,
deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner
Kraft.
An diesem Gebot und dem Zweiten Großen Gebot hängt das ganze
Gesetz und die Propheten (Mt. 22,40).
Was Gott von uns allen verlangt:
Gott hat uns viele Hinweise gegeben, was er von uns möchte.
Das tut er nicht für sich, sondern für uns. Es ist zu unseren Gunsten ist,
nicht zu Seinen, denn er ist schon gut. (Matthäus 19,17).
5 Mose 10,12-13 Nun, Israel, was
fordert der Herr, dein Gott, noch von dir, als daß du
den Herrn, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen
seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst von
ganzem Herzen und von ganzer Seele, 13 daß du die
Gebote des Herrn hältst und seine Rechte, die ich dir heute gebiete,
auf daß dir’s wohlgehe?
3 Mose 18,4-5 Sondern nach meinen
Rechten sollt ihr tun, und meine Satzungen sollt ihr halten, daß ihr darin wandelt; ich bin der Herr, euer Gott. 5 Darum
sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie
tut, wird durch sie leben; ich bin der Herr.
3 Mose 18,26-30 Darum haltet meine
Satzungen und Rechte und tut keine dieser Greuel,
weder der einheimische noch der Fremdling unter euch – 27 denn alle solche Greuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch
waren, und haben das Land unrein gemacht –, 28 damit nicht auch euch das Land
ausspeie, wenn ihr es unrein macht, wie es die Völker ausgespien hat, die vor
euch waren. 29 Denn alle, die solche Greuel tun,
werden ausgerottet werden aus ihrem Volk. 30 Darum haltet meine Satzungen, daß ihr nicht tut nach den schändlichen Sitten derer, die
vor euch waren, und dadurch unrein werdet; ich bin der Herr, euer Gott.
3 Mose 19,37 Daß ihr alle meine
Satzungen und alle meine Rechte haltet und tut; ich bin der Herr.
3 Mose 19,1-2 Und der Herr redete
mit Mose und sprach: 2 Rede mit der ganzen Gemeinde der Kinder Israels und
sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer
Gott.
3 Mose 20,7-8 Darum heiligt euch und
seid heilig; denn ich bin der Herr, euer Gott. 8 Und haltet meine Satzungen und
tut sie; ich bin der Herr, der euch heiligt.
Gott verspricht uns, dass er uns, wenn wir Seine Gebote und
Gesetze einhalten, mit guter Gesundheit segnet.
2 Mose 15,26 und sprach: „Wirst du der Stimme des Herrn,
deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine
Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten
auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der Herr, dein
Arzt.“
5 Mose 7,15 Der Herr wird von dir nehmen alle Krankheit
und wird dir keine von all den bösen Seuchen der Ägypter auflegen, die du
kennst, sondern wird sie allein deinen Hassern auflegen.
Wir sehen, daß der Gehorsam
das ist, was Gott am meisten von uns will. Wir sehen auch, daß
es für Israel Verheißungen für gute Gesundheit gibt, wenn wir gehorsam sind.
5 Mose 26,16 Heute gebietet dir der
Herr, dein Gott, daß du tust nach allen diesen
Geboten und Rechten, daß du sie hältst und danach
tust von ganzem Herzen und von ganzer Seele.
Götzenbilder:
Das Verbot, sich Bilder zu machen, bezieht sich auf die
Schaffung von Abbildern um sie anzubeten. Wir dürfen uns keine Götzenbilder
machen, so wie es die Heiden tun, und uns vor ihnen niederbeugen. Es gab
Abbilder von Dingen im Himmel und auf der Erde, welche auf Anweisung von Mose
hergestellt wurden, und dies war nicht verboten. Dieses Verbot verbietet keine
Kunstgegenstände usw. es verbietet nur die Anbetung derselben. Wir sollen Gott
den Vater anbeten. Anbetung von irgend etwas anderem
als dem Vater ist Götzendienst bzw. Abgötterei. Wir finden keine Bilder von
Gott dem Vater, denn kein fleischliches Wesen hat ihn je gesehen. In den
Anmerkungen zur neuen King-James Bibel steht geschrieben, daß
Archäologen bis jetzt in den Städten Israels noch keine Abbildung Gottes
gefunden haben. Dies beweist das hohe Alter des zweiten Gebotes, weil in
späteren Perioden die Figuren anderer Götter ziemlich oft gefunden wurden.
Gott weiß, daß wenn die Menschen
Abbilder von einflußreichen Personen oder mächtigen
Lebewesen machen, sie diese anbeten werden. Ein Beispiel dafür ist das, was die
katholische Kirche mit Statuen von sogenannten Heiligen getan hat. Deshalb hat
Gott auch den Leichnam des Mose verborgen. Wir können nicht zulassen, daß wir in so einen Irrtum fallen, und deshalb vermeiden
wir Darstellungen von Engeln, von Christus oder anderen himmlischen Wesen.
Das Gebot, keine Bilder oder etwas ähnliches dessen, was im
Himmel oder auf der Erde ist, zu schaffen, kommt von Gott, der ein
eifersüchtiger Gott ist. Dies ist nicht die Art von Eifersucht, die durch die
Schrift verdammt wird, sondern eine gerechte Eifersucht, die von des Vater
Eloahs Liebe zu uns kommt. Es ist keine egoistische Eifersucht, wie die meisten
Menschen Eifersucht empfinden würden, sondern Gott möchte nicht, daß jemand zugrunde geht, und er möchte, daß wir so heilig werden, wie Er heilig ist (3.Mose 20,7).
Er möchte nicht, daß wir uns verkaufen und falsche
Götter anbeten und dadurch unsere Belohnung verwirken, die er uns und unseren
Kindern versprochen hat.
5 Mose 4,15-40 So hütet euch nun
wohl – denn ihr habt keine Gestalt gesehen an dem Tage, da der Herr mit euch
redete aus dem Feuer auf den Berge Horeb –, 16 daß
ihr euch nicht versündigt und euch irgendein Bildnis macht, das gleich sei
einem Mann oder Weib, 17 einem Tier auf dem Land oder Vogel unter dem Himmel,
18 dem Gewürm auf der Erde oder einem Fisch im Wasser unter der Erde. 19 Erhebe
auch nicht deine Augen zum Himmel, daß du die Sonne
sehest und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab
und betest sie an und dienest ihnen. Denn der Herr, dein Gott, hat sie
zugewiesen allen andern Völkern unter dem ganzen Himmel; 20 euch aber hat der
Herr angenommen und aus dem glühenden Ofen, nämlich aus Ägypten, geführt, daß ihr das Volk sein sollt, das allein ihm gehört, wie ihr
es jetzt seid. 21 Und der Herr war so erzürnt über mich um eures Tuns willen, daß er schwor, ich sollte nicht über den Jordan gehen noch
in das gute Land kommen, das dir der Herr, dein Gott, zum Erbteil geben wird,
22 sondern ich muß in diesem Lande sterben und werde
nicht über den Jordan gehen. Ihr aber werdet hinübergehen und dies gute Land
einnehmen. 23 So hütet euch nun, daß ihr den Bund des
Herrn, eures Gottes, den er mit euch geschlossen hat, nicht vergeßt,
und nicht ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt, wie es der Herr, dein
Gott, geboten hat. 24 Denn der Herr, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und
ein eifernder Gott. 25 Wenn ihr nun Kinder zeugt und Kindeskinder und im Lande
wohnt, und versündigt euch und macht euch Bildnisse von irgendeiner Gestalt, so
daß ihr übeltut vor dem Herrn, eurem Gott, und ihn
erzürnet, 26 so rufe ich heute Himmel und Erde zu Zeugen über euch, daß ihr bald weggerafft werdet aus dem Lande, in das ihr
geht über den Jordan, um es einzunehmen. Ihr werdet nicht lange darin bleiben,
sondern werdet vertilgt werden. 27 Und der Herr wird euch zerstreuen unter die
Völker, und es wird von euch nur eine geringe Zahl übrig bleiben unter den
Heiden, zu denen euch der Herr wegführen wird. 28 Dort wirst du dienen den
Götzen, die das Werk von Menschenhänden sind, Holz und Stein, die weder sehen
noch hören noch essen noch riechen können. 29 Wenn du aber dort den Herrn,
deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wenn du ihn von ganzem
Herzen und von ganzer Seele suchen wirst. 30 Wenn du geängstet
sein wirst und dich das alles treffen wird in künftigen Zeiten, so wirst du
dich bekehren zu dem Herrn, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen. 31 Denn
der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht verlassen
noch verderben, wird auch den Bund nicht vergessen, den er deinen Vätern
geschworen hat. 32 Denn frage nach den früheren
Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, da Gott den Menschen auf
Erden geschaffen hat, und von einem Ende des Himmels zum andern, ob je so
Großes geschehen oder desgleichen je gehört sei, 33 daß
ein Volk die Stimme Gottes aus dem Feuer hat reden hören, wie du sie gehört
hast, und dennoch am Leben blieb? 34 Oder ob je ein Gott versucht hat,
hinzugehen und sich ein Volk mitten aus einem Volk herauszuholen durch
Machtproben, durch Zeichen, durch Wunder, durch Krieg und durch seine mächtige
Hand und durch seinen ausgereckten Arm und durch große Schrecken, wie das alles
der Herr, euer Gott, für euch getan hat in Ägypten vor deinen Augen? 35 Du aber
hast’s gesehen, auf daß du wissest, daß der Herr allein Gott ist und sonst keiner. 36 Vom
Himmel hat er dich seine Stimme hören lassen, um dich zurechtzubringen; und auf
Erden hat er dir gezeigt sein großes Feuer, und seine Worte hast du aus dem
Feuer gehört. 37 Weil er deine Väter geliebt und ihre Nachkommen erwählt hat,
hat er dich herausgeführt mit seinem Angesicht, durch seine große Kraft aus
Ägypten, 38 damit er vor dir her Völker vertriebe, die größer und stärker sind
als du, und dich hineinbrächte, um dir ihr Land zum Erbteil zu geben, wie es jetzt
ist. 39 So sollst du nun heute wissen und zu Herzen nehmen, daß
der Herr selbst Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und sonst keiner,
40 und sollst halten seine Rechte und Gebote, die ich dir heute gebiete; so
wird’s dir und deinen Kindern nach dir wohlgehen und dein Leben wird lange
währen in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt für immer.
2.Mose 20-22. Und der Herr sprach zu
ihm: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, daß ich mit euch vom Himmel geredet habe. 23. Darum sollt ihr nichts neben mir machen;
silberne und goldene Götter sollt ihr nicht machen.
2 Mose 34,17 Du sollst dir keine gegossenen Götterbilder
machen.
3 Mose 19,4 Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden und
sollt euch keine gegossenen Götter machen; ich bin der Herr, euer Gott.
3 Mose 26,1 Ihr sollt euch keine
Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmal
aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk setzen in eurem Lande, um davor
anzubeten; denn ich bin der Herr, euer Gott.
Gott möchte, daß wir keine
Gestalten oder Gebilde machen, daß wir sie nicht
anbeten und sie nicht zu unseren Göttern verwandeln. Gott alleine soll
angebetet werden!
3 Mose 17,7 Und sie sollen ihre
Opfer nicht mehr den Feldgeistern opfern, mit denen sie Abgötterei treiben. Das
soll ihnen eine ewige Ordnung sein von Geschlecht zu Geschlecht.
5 Mose 11,16-17 Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht betören lasse, daß
ihr abfallet und dienet andern Göttern und betet sie an, 17 und daß dann der Zorn des Herrn entbrenne über euch und
schließe den Himmel zu, so daß kein Regen kommt und
die Erde ihr Gewächs nicht gibt und ihr bald ausgetilgt werdet aus dem guten
Lande, das euch der Herr gegeben hat.
5 Mose 12,29-31 Wenn der Herr, dein Gott, vor dir her die
Heiden ausrottet, daß du hinkommst, ihr Land
einzunehmen, und es eingenommen hast und darin wohnst,30 So hüte dich, daß du dich nicht verführen läßt,
es ihnen nachzutun, nachdem sie vertilgt sind vor dir, und daß
du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: Wie haben diese Völker ihren
Göttern gedient? Ebenso will auch ich es tun! 31 So sollst du dem Herrn, deinem
Gott, nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern alles getan, was dem Herrn ein
Greuel ist und was er haßt;
denn sie haben ihren Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer verbrannt.
Es wird eine Zeit kommen, daß
Propheten oder Prediger uns sagen, wir sollen andere Götter anbeten, und daß daran nichts Schlechtes sei. Gott sagt, daß soetwas passieren kann und
wird; aber dies sind nur Prüfungen, um zu sehen, ob die Liebe zum Herrn von
ganzem Herzen und von ganzer Seele und von ganzem Gemüte in uns ist.
5 Mose 13,1-5 Alles, was ich euch
gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Ihr sollt nichts dazutun und
nichts davontun. 2 Wenn ein Prophet oder Träumer
unter euch aufsteht und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt, 3 und das
Zeichen oder Wunder trifft ein, von dem er dir gesagt hat, und er spricht: Laß uns andern Göttern folgen, die ihr nicht kanntet, und
ihnen dienen, 4 so sollst du nicht gehorchen den Worten eines solchen Propheten
oder Träumers; denn der Herr, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob ihr
ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebhabt. 5 Der Prophet aber oder der Träumer soll
sterben, darum daß er euch von dem Herrn, eurem Gott,
der euch aus Ägyptenland geführt und dich von dem Diensthause erlöst hat,
abzufallen gelehrt und dich aus dem Wege verführt hat, den der Herr, dein Gott,
geboten hat, darin zu wandeln, auf daß du das Böse
von dir tust.
Die einzige Möglichkeit wie wir als Christen diese Tests
bestehen können, ist durch ein festes Verständnis von Gottes Gesetzen und
Prinzipien. Das ist einer der Gründe dafür, warum wir das Gesetz im Sabbatjahr
lesen: es ist um uns ein klares Verständnis für das, was wir tun, zu erhalten.
Die Könige von Israel sollten das Gesetz auf ihre Hand schreiben. Sie mußten das Gesetz KENNEN, um gerecht richten zu können. Um
gehorsam sein zu können, müssen wir das Gesetz kennen.
Es ist uns befohlen, jede Form von Götzendienst zu
zerstören, überall wo wir sind, oder wir gehen zugrunde, ebenso wie die Völker,
die Gott in der Zeit der Könige vernichtete.
5 Mose 8,19-20 Wirst du aber den
Herrn, deinen Gott, vergessen und anderen Göttern nachfolgen und ihnen dienen
und sie anbeten, so bezeuge ich euch heute, daß ihr
umkommen werdet; 20 eben wie die Heiden, die der Herr umbringt vor eurem
Angesicht, so werdet ihr auch umkommen, weil ihr nicht gehorsam seid der Stimme
des Herrn, eures Gottes.
5 Mose 7,16 Du wirst alle Völker vertilgen, die der Herr,
dein Gott, dir geben wird. Du sollst sie nicht schonen und ihren Göttern nicht
dienen; denn das würde dir zum Fallstrick werden.
Viele werden das als sehr grausam ansehen. Warum würde ein
liebender Gott Israel befehlen andere Menschen zu vernichten? Er wußte, daß sie in Götzendienst
verfallen würden, wenn sie dem immer ausgesetzt wären. So ist auch die
christliche Kirche götzendienerisch geworden. Sie wollten mit allen Mitteln
Mitglieder haben – Konvertierte – und erlaubten ihnen, ihre Gebräuche mit in
die Kirche zu bringen. Deshalb wird Gott sie ausspucken.
2 Mose 23,24 Du sollst ihre Götter
nicht anbeten noch ihnen dienen noch tun, wie sie tun, sondern du sollst ihre
Steinmale umreißen und zerbrechen.
5.Mose 12,30-31 so hüte dich, daß du nicht in den Strick fallest ihnen nach, nachdem sie
vertilgt sind vor dir, und nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: Wie
diese Völker haben ihren Göttern gedient, also will ich auch tun. 31. Du sollst
nicht also dem Herrn, deinem Gott, tun; denn sie haben ihren Göttern getan
alles, was dem Herrn ein Greuel ist und was er haßt, denn sie haben auch ihre Söhne und Töchter mit Feuer
verbrannt ihren Göttern.
5 Mose 11,16-17 Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht betören lasse, daß
ihr abfallet und dienet andern Göttern und betet sie an, 17 und daß dann der Zorn des Herrn entbrenne über euch und
schließe den Himmel zu, so daß kein Regen kommt und
die Erde ihr Gewächs nicht gibt und ihr bald ausgetilgt werdet aus dem guten
Lande, das euch der Herr gegeben hat.
1 Chronik 5,25 Da sie sich aber an dem Gott ihrer Väter
versündigten und abfielen zu den Götzen der Völker des Landes, die Gott vor
ihnen vertilgt hatte.
Menschen, die in die Kirche eintreten, müssen völlig auf die
Götzenanbetung verzichten und die Verehrung von Bildern jeder Art unterlassen.
Das schließt andere Glieder der himmlischen Heerscharen mit ein. Es gibt kein
anderes Wesen, dass Gott dem Vater gleich ist, und nichts und niemand darf
angebetet werden als Gott allein.
1 Thessalonicher 1,9 Denn sie selbst
berichten von uns, welchen Eingang wir bei euch gehabt haben und wie ihr euch
bekehrt habt zu Gott von den Götzen, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott.
Strafe für die, die Götzendienste
betreiben:
Bei der Strafe für die, die Götzendienste betreiben, gibt es
keinen Kompromiß. Eine Person, die Götzendienst
betrieben hat, wird mit dem Tod durch Steinigung bestraft, aber eine Nation,
die Götzendienste betreibt, wird gefangengenommen.
5 Mose 27,15 Verflucht sei, wer
einen Götzen oder ein gegossenes Bild macht, einen Greuel
für den Herrn, ein Werk von den Händen der Werkmeister, und es heimlich
aufstellt! Und alles Volk soll antworten und sagen: Amen.
5 Mose 17,2-5 Wenn bei dir in einer
deiner Städte, die dir der Herr, dein Gott, geben wird, jemand gefunden wird,
Mann oder Frau, der da tut, was dem Herrn, deinem Gott, mißfällt,
daß er seinen Bund übertritt 3 und hingeht und dient
andern Göttern und betet sie an, es sei Sonne oder Mond oder das ganze Heer des
Himmels, was ich nicht geboten habe, 4 und es wird dir angezeigt, und du hörst
es, so sollst du gründlich danach forschen. Und wenn du findest, daß es gewiß wahr ist, daß solch ein Greuel in Israel
geschehen ist, 5 so sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat
begangen habe, hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen.
Regeln bezüglich anderer Götter :
Gott läßt keinen Stoff zum
Nachdenken darüber, was mit den Tempeln und Bildern anderer Götter gemacht
werden muß. Der Befehl Gottes ist: sie müssen ganz
zerstört werden.
2 Mose 34,12-13 Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den
Bewohnern des Landes, in das du kommst, damit sie dir nicht zum Fallstrick
werden in deiner Mitte; 13 sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre
Steinmale zerbrechen und ihre heiligen Pfähle umhauen.
5 Mose 7,25-26 Die Bilder ihrer Götter sollst du mit Feuer
verbrennen und sollst nicht begehren das Silber oder Gold, das daran ist, oder
es zu dir nehmen, damit du dich nicht darin verstrickst; denn das ist dem Herrn,
deinem Gott, ein Greuel. 26 Darum sollst du solchen Greuel nicht in dein Haus bringen, damit du nicht dem Bann
verfällst wie jene, sondern du sollst Ekel und Abscheu davor haben; denn es
steht unter dem Bann.
5 Mose 12,1-4 Dies sind Gebote und Rechte, die ihr halten
sollt, daß ihr danach tut im Lande, das der Herr, der
Gott deiner Väter, dir gegeben hat, es einzunehmen, solange du im Lande lebst:
2 Zerstört alle heiligen Stätten, wo die Heiden, die ihr vertreiben werdet,
ihren Göttern gedient haben, es sei auf hohen Bergen, auf Hügeln oder unter
grünen Bäumen, 3 und reißt um ihre Altäre und zerbrecht ihre Steinmale und
verbrennt mit Feuer ihre heiligen Pfähle, zerschlagt die Bilder ihrer Götzen
und vertilgt ihren Namen von jener Stätte. 4 Ihr sollt dem Herrn, eurem Gott,
so nicht dienen.
4 Mose 33,52 So sollt ihr alle Bewohner vertreiben vor
euch her und alle ihre Götzenbilder und alle ihre gegossenen Bilder zerstören
und alle ihre Opferhöhen vertilgen.
Gott verbietet die Ehe außerhalb der Grenzen der Völker Israels,
weil das zur Hinwendung eines Volks oder eines Einzelnen zu den Göttern des
Ehepartners führen kann. Das bezieht sich auch auf die Ehe mit einem
nichtchristlichen Menschen, weil wir ja das geistliche Israel sind, der
geistliche Tempel.
Die Bibel erwähnt einige Beispiele, wo Menschen anderer
Nationen nach Israel oder die Kirche sozusagen eingeheiratet haben. Aber das
ging immer mit Bekehrung einher und zeigte die Ausweitung der Erlösung auf die
Heiden. Wir sollen aber auf keinen Fall unter einem ungleichen Joch mit
Götzendienern sein.
Mose war mit einer Midianiterin verheiratet, der Tochter des
Priesters von Midian, welche von Abraham und Keturah abstammten. Midian wurde
aber 40 Jahre später wegen Götzendienst zerstört.
5 Mose 7,1-5 Wenn dich der Herr,
dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er
ausrottet viele Völker vor dir her, die Hethiter, Girgasiter,
Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hewiter
und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker
sind als du, 2 und wenn sie der Herr, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann
vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen
sie üben 3 und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr
nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure
Söhne. 4 Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, daß
sie andern Göttern dienen; so wird dann des Herrn Zorn entbrennen über euch und
euch bald vertilgen. 5 Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt
ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre
Götzenbilder mit Feuer verbrennen.
Kinderopfer:
Das Opfern der Kinder an Abgötter ist verboten und muß als Götzendienst betrachtet werden.
Jedes Mal wenn einem anderen Gott als dem Einzigen wahren
Gott geopfert wird, betrachtet man dies als Götzendienst. Der Definition nach
bedeutet Opfern dasselbe wie Anbetung. Deshalb ist das Opfern Anbetung dessen,
dem geopfert wird.
In den alten biblischen Zeiten gab es eine berühmte
kanaanitische Gottheit Moloch oder Molech, dem Menschenopfer dargebracht
wurden, meistens Kinder, was Gott streng verbietet und worauf die Todesstrafe
steht.
3 Mose 18,21 Du sollst auch nicht
eins deiner Kinder geben, daß es dem Moloch geweiht
werde, damit du nicht entheiligst den Namen deines Gottes; ich bin der Herr.
3 Mose 20,2-5 Sage zu den Kindern
Israels: Wer unter den Kindern Israels oder den Fremdlingen in Israel eins
seiner Kinder dem Moloch gibt, der soll des Todes sterben; das Volk des Landes
soll ihn steinigen. 3 Und ich will mein Antlitz kehren gegen einen solchen
Menschen und will ihn aus seinem Volk ausrotten, weil er dem Moloch eins seiner
Kinder gegeben und mein Heiligtum unrein gemacht und meinen heiligen Namen
entheiligt hat. 4 Und wenn das Volk des Landes seine Augen diesem Menschen
gegenüber verschließen würde, der eins seiner Kinder dem Moloch gegeben hat,
und es ihn nicht tötet, 5 so will doch ich mein Antlitz gegen diesen Menschen
kehren und gegen sein Geschlecht, und will ihn und alle, die wie er mit dem
Moloch Abgötterei getrieben haben, aus ihrem Volk ausrotten.
2 Könige 16,3 Denn er wandelte auf dem Wege der Könige von
Israel. Dazu ließ er seinen Sohn durchs Feuer gehen nach den greulichen Sitten der Heiden, die der Herr vor den Kindern
Israels vertrieben hatte.
Jeremia 7,31 Und haben die Höhen des
Topheth im Tal Ben-Hinnom gebaut, um ihre Söhne und
Töchter zu verbrennen, was ich nie geboten habe und mir nie in den Sinn
gekommen ist.
Jeremia 19,5 und dem Baal Höhen
gebaut haben, um ihre Kinder dem Baal als Brandopfer zu verbrennen, was ich
weder geboten noch geredet habe und was mir nie in den Sinn gekommen ist.
5 Mose 12,31 So sollst du dem Herrn,
deinem Gott, nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern alles getan, was dem
Herrn ein Greuel ist und was er haßt;
denn sie haben ihren Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer verbrannt.
5 Mose 18,9-10 Wenn du in das Land
kommst, das dir der Herr, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die
Greuel dieser Völker zu tun, 10 daß
nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter
durchs Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei,
Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt.
Heidensitten oder Heidentraditionen:
Es ist uns befohlen worden, auf keinen Fall Sitten und
Traditionen der Menschen zu betreiben, die um uns herum sind und deren Sitten
oder Traditionen in Widerspruch zu Gottes Wegen stehen.
2 Mose 23,32 Du sollst mit ihnen und
mit ihren Göttern keinen Bund schließen.
2 Mose 23,33 Laß sie nicht
wohnen in deinem Lande, daß sie dich nicht verführen
zur Sünde wider mich; denn wenn du ihren Göttern dienst, wird dir das zum
Fallstrick werden.
3 Mose 18,3 Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes
Ägypten, darin ihr gewohnt habt; auch nicht nach der Weise des Landes Kanaan,
wohin ich euch führen will. Ihr sollt auch nicht nach ihren Satzungen wandeln.
3 Mose 18,26-30 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und
tut keine dieser Greuel, weder der Einheimische noch
der Fremdling unter euch – 27 denn alle solche Greuel
haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und haben das Land
unrein gemacht–, 28 damit nicht euch das Land ausspeie, wenn ihr es unrein
macht, wie es die Völker ausgespien hat, die vor euch waren. 29 Denn alle, die
solche Greuel tun, werden ausgerottet werden aus
ihrem Volk. 30 Darum haltet meine Satzungen, daß ihr
nicht tut nach den schändlichen Sitten derer, die vor euch waren, und dadurch
unrein werdet; ich bin der Herr, euer Gott.
3 Mose 20,23 Und wandelt nicht in
den Satzungen der Völker, die ich vor euch her vertreiben werde. Denn alles
haben sie getan, und ich habe einen Ekel an ihnen gehabt.
5 Mose 6,14 Und du sollst nicht andern Göttern
nachfolgen, den Göttern der Völker, die um euch her sind.
5 Mose 12,29-31 Wenn der Herr, dein Gott, vor dir her die
Völker ausrottet, zu denen du kommst, ihr Land einzunehmen, und du es
eingenommen hast und darin wohnst, 30 so hüte dich, daß
du dich nicht verführen läßt, es ihnen nachzutun,
nachdem sie vertilgt sind von dir, und daß du nicht
fragst nach ihren Göttern und sprichst: Wie haben diese Völker ihren Göttern
gedient? Ebenso will auch ich es tun! 31 So sollst du dem Herrn, deinem Gott,
nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern alles getan, was dem Herrn ein Greuel ist und was er haßt; denn
sie haben ihren Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer verbrannt.
5 Mose 18,9-14 Wenn du in das Land
kommst, das dir der Herr, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die
Greuel dieser Völker zu tun, 10 daß
nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter
durchs Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei,
Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt 11 oder Bannungen oder
Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. 12
Denn wer das tut, der ist dem Herrn ein Greuel, und
um solcher Greuel willen vertreibt der Herr, dein
Gott, die Völker vor dir. 13 Du aber sollst untadelig sein vor dem Herrn,
deinem Gott. 14 Denn diese Völker, deren Land du einnehmen wirst, hören auf
Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber hat der Herr, dein Gott, so etwas
verwehrt.
2 Chronik 36,14 Auch alle Oberen Judas und die Priester und
das Volk versündigten sich noch mehr mit all den greulichen
Sitten der Heiden und machten unrein das Haus des Herrn, das er geheiligt hatte
in Jerusalem.
2 Könige 21,1-7 Manasse war zwölf Jahre alt, als er König
wurde; und er regierte fünfundfünfzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß
Hephzibah. 2 Und er tat, was dem Herrn mißfiel, nach
den greulichen Sitten der Heiden, die der Herr vor
Israel vertrieben hatte, 3 und er baute wieder die Höhen auf, die sein Vater
Hiskia zerstört hatte, und richtete dem Baal Altäre auf und machte ein Bild der
Aschera, wie Ahab, der König von Israel, getan hatte, und betete alles Heer des
Himmels an und diente ihnen. 4 Und er baute Altäre im Hause des Herrn, von dem
der Herr gesagt hatte: Ich will meinen Namen zu Jerusalem wohnen lassen. 5 Und
er baute allem Heer des Himmels Altäre in beiden Vorhöfen am Hause des Herrn. 6
Und er ließ seinen Sohn durchs Feuer gehen und achtete auf Vogelgeschrei und
Zeichen und hielt Geisterbeschwörer und Zeichendeuter; so tat er viel von dem,
was dem Herrn mißfiel, um ihn zu erzürnen. 7 Er
stellte auch das Bild der Aschera, das er gebracht hatte, in das Haus, von dem
der Herr zu David und zu seinem Sohn Salomo gesagt hatte: In diesem Hause und
in Jerusalem, das ich erwählt habe aus allen Stämmen Israels, will ich meinen
Namen wohnen lassen ewiglich.
Hesekiel 20,31-32 Ihr macht euch
unrein mit euren Götzen bis auf den heutigen Tag dadurch, daß
ihr eure Gaben opfert und eure Söhne und Töchter durchs Feuer gehen laßt. Und da sollte ich mich von euch befragen lassen, ihr
vom Haus Israel? So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr: ich will mich von
euch nicht befragen lassen. (...) 32 Niemals soll geschehen, was euch
eingefallen ist, als ihr sagtet: Wir wollen wie die anderen Völker sein, wie
die Völkerstämme in anderen Ländern, und wollen Holz und Stein verehren.
Zauberei und Hexerei:
Sich bei Zauberern oder irgendwelchen Magiern, wie den
heutigen Heilern oder Astrologen, beraten lassen ist dasselbe wie Götzendienst
und endet mit der Ausschließung des Individuums aus der Mitte des Volkes oder
mit der Todesstrafe. Diese Praktiken sind für Gott ein Greuel.
3 Mose 19,26 Ihr sollt nichts essen,
in dem noch Blut ist.
3 Mose 19,31 Ihr sollt euch nicht
wenden zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern und sollt sie nicht
befragen, daß ihr nicht an ihnen unrein werdet; ich
bin der Herr, euer Gott.
3 Mose 20,6 Wenn sich jemand zu den
Geisterbeschwörern und Zeichendeutern wendet, daß er
mit ihnen Abgötterei treibt, so will ich mein Antlitz gegen ihn kehren und will
ihn aus seinem Volk ausrotten.
3 Mose 20,27 Wenn ein Mann oder eine Frau Geister
beschwören oder Zeichen deuten kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll
sie steinigen; ihr Blut komme über sie.
5 Mose 18,9-13 Wenn du in das Land kommst, das dir der Herr,
dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Greuel
dieser Völker zu tun, 10 daß nicht jemand unter dir
gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder
Zauberei treibt 11 oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder
Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. 12 Denn wer das tut, der ist
dem Herrn ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der Herr, dein Gott, die Völker vor
dir. 13 Du aber sollst untadelig sein vor dem Herrn, deinem Gott.
2 Chronik 33,6 Und er ließ seine Söhne durchs Feuer gehen im
Tal Ben-Hinnom und achtete auf Zeichen und
Vogelgeschrei und trieb Zauberei und bestellte Geisterbeschwörer und
Zeichendeuter und tat viel, was dem Herrn mißfiel, um
ihn zu erzürnen.
Jesaja 47,13-15 Du hast dich müde
gemacht mit der Menge deiner Pläne. Es sollen hertreten
und dir helfen die Meister des Himmelslaufs und die Sterngucker, die an jedem
Neumond kundtun, was über dich kommen werde! 14 Siehe, sie sind wie Stoppeln,
die das Feuer verbrennt, sie können ihr Leben nicht erretten vor der Flamme
Gewalt. Denn es wird nicht eine Glut sein, an der man sich wärmen, oder ein
Feuer, um das man sitzen könnte. 15 So sind alle, um die du dich bemüht hast,
die mit dir Handel trieben von deiner Jugend auf: ein jeder wird hierhin und
dorthin wanken, und du hast keinen Retter.
Der Verlust der eigenen Kindern, oder Witwe oder Witwer zu
werden, könnte durch Zauberei oder das Vertrauen auf sich selbst hervorgerufen
werden.
Jesaja 47,9-14 Dies beides wird plötzlich
über dich kommen auf einen Tag, daß du Witwe und ohne
Kinder bist. Ja, es wird in vollem Maße über dich kommen, trotz der Menge
deiner Zaubereien und trotz der großen Macht deiner Beschwörungen. 10 Denn du
hast dich auf deine Bosheit verlassen, als du dachtest: Niemand sieht mich!
Deine Weisheit und Kunst hat dich verleitet, daß du
in deinem Herzen sprachst: Ich bin’s, und sonst keine! 11 Aber nun wird über
dich Unglück kommen, das du nicht wegzuzaubern weißt,
und Unheil wird auf dich fallen, das du nicht durch Sühne abwenden kannt. Und es wird plötzlich ein Verderben über dich
kommen, dessen du dich nicht versiehst. 12 So tritt nun auf mit deinen
Beschwörungen und der Menge deiner Zaubereien, um die du dich von deiner Jugend
auf bemüht hast, ob du dir helfen und es abwenden kannst. 13 Du hast dich müde
gemacht mit der Menge deiner Pläne. Es sollen hertreten
und dir helfen die Meister des Himmelslaufs und die Sterngucker, die an jedem
Neumond kundtun, was über dich kommen werde! 14 Siehe, sie sind wie Stoppeln,
die das Feuer verbrennt, sie können ihr Leben nicht erretten vor der Flamme
Gewalt. Denn es wird nicht eine Glut sein, an der man sich wärmen, oder ein
Feuer, um das man sitzen könnte.
Jeremia 27,9 So hört doch nicht auf eure Propheten,
Wahrsager, Traumdeuter, Zeichendeuter und Zauberer, die euch sagen: Ihr werdet
nicht untertan sein müssen dem König von Babel.
Micha 5,12 Ich will deine Götzenbilder und Steinmale aus
deiner Mitte ausrotten, daß du nicht mehr anbeten
sollst deiner Hände Werk.
Maleachi 3,5 Und ich will zu euch kommen zum Gericht und
will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer, Ehebrecher, Meineidigen und
gegen die, die Gewalt und Unrecht tun den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und
die dem Fremdling ihr Recht verweigern und mich nicht fürchten, spricht der
Herr Zebaoth.
Apostelgeschichte 13,6-11 Und als sie die ganze Insel durchzogen bis zu
der Stadt Paphos, fanden sie einen Zauberer und falschen Propheten, einen
Juden, der hieß Bar-Jesus; 7 der war bei Sergius Paulus, dem Prokonsul, einem
verständigen Mann. Der rief zu sich Barnabas und Saulus und begehrte das Wort
Gottes zu hören. 8 Da widerstand ihnen Elymas, der Zauberer, denn so wird sein
Name gedeutet, und trachtete, daß er den Prokonsul
vom Glauben abwendete. 9 Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll heiligen Geistes, sah ihn an 10 und sprach: O du Kind des
Teufels, voller List und Bosheit, Feind aller Gerechtigkeit, hörst du nicht
auf, krumm zu machen die geraden Wege des Herrn? 11 Und nun siehe, die Hand des
Herrn kommt über dich, und du sollst blind sein und die Sonne eine Zeitlang
nicht sehen! Und von Stund an fiel auf ihn Dunkelheit
und Finsternis, und er ging umher und suchte jemand, der ihn bei der Hand
leite.
Galater 5,16-21 Ich sage aber:
Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen. 17
Denn das Fleisch streitet wider den Geist und der Geist wider das Fleisch;
dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was
ihr wollt. 18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht,
Unreinigkeit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader,
Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und
dergleichen, von welchen ich euch vorausgesagt habe und sage noch einmal
voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
Eigensinn und Rebellion ist eine Form von Götzendienst. Für
Gott ist jede Form des rebellierens dasselbe wie wenn
jemand Zauberei betreibt oder einen
Zauberer aufsucht. Es ist in der heutigen Welt weit verbreitet, daß sich Menschen von Zauberern oder Magiern beraten
lassen, ohne zu wissen, daß Gott völlig gegen solches
Tun ist und auch ohne zu wissen, was es für Strafen dafür gibt. Jeder Prediger,
der nicht die Wahrheit predigt, ist schuldig seine Gemeindemitglieder zum
Götzendienst zu verführen. Aus diesem Grund wurde Saul von Gott, als König von
Israel, verworfen.
1 Samuel 15,23 Denn Ungehorsam ist
Sünde wie Zauberei, und Widerstreben ist Abgötterei und Götzendienst. Weil du
des Herrn Wort verworfen hast, hat er dich auch verworfen, daß
du nicht mehr König seist.
Götzen werden von Menschenhänden
geschaffen:
Wer Götzen anbetet, die aus Stein, Holz oder ähnlichem
Material geschaffen sind, tut das umsonst. Götzen brauchen ihre Gestalter, um
sie zu tragen, sie können sich nicht selbst bewegen, sprechen oder etwas tun,
und diese Götzengestalter selbst sind diesen Götzen ähnlich, ebenso wie die, die diesen Götzen
vertrauen.
Psalm 115,1-8 Nicht uns, Herr, nicht
uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen! 2 Warum
sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? 3 Unser Gott ist im Himmel; er
kann schaffen, was er will. 4 Ihre Götzen aber sind Silber und Gold, von Menschenhänden
gemacht. 5 Sie haben Mäuler und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht. 6
Sie haben Ohren und hören nicht, sie haben Nasen und riechen nicht, 7 sie haben
Hände und greifen nicht, Füße haben sie und gehen nicht, und kein Laut kommt
aus ihrer Kehle. 8 Die solche Götzen
machen, sind ihnen gleich, und alle, die auf sie hoffen.
Jesaja 44,6-20 So spricht der Herr,
der König Israels, und sein Erlöser, der Herr Zebaoth: Ich bin der Erste, und
ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott. 7 Und wer ist mir gleich? Er
rufe und verkünde es und tue es mir dar! Wer hat vorzeiten kundgetan das
Künftige? Sie sollen uns verkündigen, was kommen wird! 8 Fürchtet euch nicht
und erschrecket nicht! Habe ich’s dich nicht schon lange hören lassen und es
dir verkündigt? Ihr seid doch meine Zeugen! Ist auch ein Gott außer mir? Es ist
kein Fels, ich weiß ja keinen. 9 Die Götzenmacher sind alle nichtig; woran ihr
Herz hängt, das ist nichts nütze. Und ihre Zeugen sehen nichts, merken auch
nichts, damit sie zuschanden werden. 10 Wer sind sie, die einen Gott machen und
einen Götzen gießen, der nichts nütze ist? 11 Siehe, alle ihre Genossen werden
zuschanden; die Meister sind auch nur Menschen. Wenn sie auch alle
zusammentreten, sollen sie dennoch erschrecken und zuschanden werden. 12 Der
Schmied macht ein Messer in der Glut und formt es mit Hammerschlägen. Er
arbeitet daran mit der ganzen Kraft seines Arms; dabei wird er hungrig, so daß er nicht mehr kann, und trinkt auch kein Wasser, so daß er matt wird. 13 Der Zimmermann spannt die Schnur und
zeichnet mit dem Stift. Er behaut das Holz und zirkelt es ab und macht es wie
eines Mannes Gestalt, wie einen schönen Menschen; in einem Hause soll es
thronen. 14 Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen
des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt, und der Regen ließ sie wachsen. 15 Das
gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an
und bäckt Brot; aber daraus macht er auch einen Gott und betet’s an; er macht
einen Götzen daraus und kniet davor nieder. 16 Die eine Hälfte verbrennt er im
Feuer, auf ihr brät er Fleisch und ißt den Braten und
sättigt sich, wärmt sich auch und spricht: Ah! Ich bin warm geworden, ich spüre
das Feuer. 17Aber die andere Hälfte macht er zum Gott, daß
es sein Götze sei, vor dem er kniet und niederfällt und betet, und spricht:
Errette mich, denn du bist mein Gott! 18 Sie wissen nichts und verstehen
nichts; denn sie sind verblendet, daß ihre Augen
nicht sehen und ihre Herzen nichts merken können. 19 Er kommt nicht zur
Einsicht; keine Vernunft und kein Verstand ist da, daß
er dächte: Ich habe die eine Hälfte mit Feuer verbrannt und habe auf den Kohlen
Brot gebacken und Fleisch gebraten und gegessen und sollte die andere Hälfte
zum Götzen machen und sollte knien vor einem Klotz? 20 Wer Asche hütet, den hat
sein Herz getäuscht und betört, so daß er sein Leben
nicht erretten und nicht zu sich sagen wird: Ist das nicht Trug, woran meine
Rechte sich hält?
Jesaja 46,5-9 Wem wollt ihr mich
gleichstellen, und mit wem vergleicht ihr mich? An wem meßt
ihr mich, daß ich ihm gleich sein soll? 6 Sie
schütten das Gold aus dem Beutel und wiegen das Silber mit der Waage dar und
dingen den Goldschmied, daß er einen Gott daraus
mache, vor dem sie knien und anbeten. 7 Sie heben ihn auf die Schultern und
tragen ihn und setzen ihn nieder an seine Stätte, daß
er stehe und nicht von seinem Ort rücke. Schreit einer zu ihm, so antwortet er
nicht und hilft ihm nicht aus seiner Not. 8 Gedenket doch daran, ihr
Abtrünnigen, und nehmt’s zu Herzen! 9 Gedenket des
Vorigen, wie es von alters her war: Ich bin Gott, dem nichts gleicht.
Die Gesellschaft mit Götzenanbetern:
Gott befiehlt uns, uns von jedem Bruder fernzuhalten, der im
Gegensatz zu den Gottesgesetzen lebt. Wir sollten nicht einmal zusammen mit
einem solchen Menschen essen.
Psalm 26,5 Ich hasse die Versammlung
der Boshaften und sitze nicht bei den Gottlosen.
2 Chronik 19,2 Und es ging ihm der
Seher Jehu, der Sohn Hananis, entgegen und sprach zum
König Josaphat: Sollst du so dem Gottlosen helfen und die lieben, die den Herrn
hassen? Darum kommt über dich der Zorn vom Herrn.
ööö1 Korinther 5,9-11 Ich habe euch geschrieben in dem Briefe, daß ihr nichts sollt zu schaffen haben mit den Unzüchtigen.
10 Das meine ich nicht insgemein von den Unzüchtigen in dieser Welt oder den
Geizigen oder Räubern oder Götzendienern; sonst müßtet
ihr ja die Welt räumen. 11 Vielmehr schrieb ich euch; ihr sollt nicht mit einem
zu schaffen haben, der sich läßt einen Bruder nennen
und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein
Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit dem sollt ihr auch nicht
essen.
1 Korinther 10,19-20 Was will ich nun damit sagen? Daß das Götzenopfer etwas sei? Oder daß
der Götze etwas sei? 20 Nein; sondern was die Heiden opfern, das opfern sie den
bösen Geistern und nicht Gott. Nun will ich nicht, daß
ihr in der Teufel Gemeinschaft sein sollt.
1 Korinther 6,14-18 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird
auch uns auferwecken durch seine Kraft. 15 Wisset ihr nicht, daß eure Leiber Christi Glieder sind? Sollte ich nun die
Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus mache? Das sei ferne! 16 Oder
wisset ihr nicht, daß, wer an der Hure hanget, der
ist ein Leib mit ihr? Denn „es werden”, sagt die Schrift, „die zwei ein Fleisch
sein”. 17 Wer aber dem Herrn anhanget, der ist ein Geist mit ihm. 18 Fliehet
die Unzucht! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber
Unzucht treibt, der sündigt an seinem eigenen Leibe.
2 Thessalonicher 3,6 Wir gebieten
euch aber, liebe Brüder, in dem Namen des Herrn Jesus Christus, daß ihr euch zurückziehet von jedem Bruder, der da
unordentlich wandelt und nicht nach der Lehre, die ihr von uns empfangen habt.
2 Thessalonicher 3,14 Wenn aber jemand
nicht gehorsam ist unserm Wort in diesem Brief, den merket euch und habt nichts
mit ihm zu schaffen, auf daß er schamrot werde.
Die Strafe für Götzendiener und
götzendienenden Völkern:
Die Strafe für Götzendiener war unwiderruflich. Für den
Einzelnen war sie die Todesstrafe durch Steinigung. Eine götzdendienerische
Nation ging in die Gefangenschaft.
5.Mose 27,15. Verflucht sei, wer
einen Götzen oder ein gegossenes Bild macht, einen Greuel
des Herrn,
ein Werk von den Händen der Werkmeister, und stellt es verborgen auf! Und alles Volk
soll antworten und sagen: Amen.
5.Mose 17,2-5. Wenn unter dir in der
Tore einem, die dir der Herr, geben wird, jemand gefunden wird, Mann oder Weib,
der da übel tut vor den Augen des Herrn, deines Gottes, daß
er seinen Bund übertritt 3. und hingeht und dient andern Göttern und
betet sie an, es sei Sonne oder Mond oder allerlei Heer des Himmels, was ich
nicht geboten habe, 4. und es wird dir angesagt, und du hörst es, so sollst du wohl
danach fragen. Und wenn du findest, das es gewiß wahr
ist, daß solcher Greuel in
Israel geschehen ist,5. so sollst du den Mann oder das Weib ausführen, die
solches Übel getan haben, zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen.
2.Mose 22,20. Wer den Göttern opfert
und nicht dem Herrn allein, der sei verbannt.
Die Strafe für Götzendienst ist Gefangenschaft und
Vernichtung der Nachkommen eines Volkes. Diejenigen Völker, die trotzig daran
festhalten, den Götzen zu dienen, werden mit Gottes Wissen in Gefangenschaft
geführt werden, bis sie bereuen und zustimmen, dem Bund zu folgen, den Gott mit
ihnen eingegangen ist.
Amos 5,25-27. Habt ihr vom Hause
Israel mir in der Wüste die vierzig Jahre lang Schlachtopfer und Speisopfer
geopfert?26. Ihr truget den Sikkuth,
euren König, und Chiun, euer Bild, den Stern eurer
Götter, welche ihr euch selbst gemacht hattet. 27. So will ich euch wegführen
lassen jenseits von Damaskus, spricht der Herr, der Gott Zebaoth heißt.
2 Korinther 6,14-18 Ziehet nicht am fremden Joch mit den
Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der
Ungerechtigkeit. Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie
stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem
Ungläubigen? 16 Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr
aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn
Gott spricht: „Ich will unter ihnen
wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk
sein”. 17 „Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und
rühret kein Unreines an, so will
ich euch annehmen 18 und euer Vater
sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein“, spricht der allmächtige
Herr.
5 Mose 29,15-18 Denn ihr wißt, wie
wir in Ägyptenland gewohnt haben und mitten durch die Völker gezogen sind,
durch deren Land ihr zogt. 16 Ihr saht ihre Greuel
und ihre Götzen, die bei ihnen waren, Holz und Stein, Silber und Gold. 17 Laßt ja nicht einen Mann oder eine Frau, ein Geschlecht
oder einen Stamm unter euch sein, dessen Herz sich heute abwendet von dem
Herrn, unserm Gott, daß jemand hingehe und diene den
Göttern dieser Völker. Laßt unter euch nicht eine
Wurzel aufwachsen, die da Gift und Wermut hervorbringt. 18 Laßt
niemand, der die Worte dieses Fluches hört, sich dennoch in seinem Herzen
segnen und sprechen: Mir wird es wohlgehen, auch wenn ich wandle nach meinem
verstockten Herzen –, damit nicht fortgerafft werde das wasserreiche mit dem
dürren Land!
Richter 2,1-5 Es kam aber der Engel
des Herrn herauf von Gilgal nach Bochim und sprach:
Ich habe euch aus Ägypten heraufgeführt und ins Land gebracht, das ich euren
Vätern zu geben geschworen habe, und gesprochen, ich wollte meinen Bund mit
euch nicht brechen ewiglich. 2 Ihr aber solltet keinen Bund schließen mit den
Bewohnern dieses Landes und ihre Altäre zerbrechen. Aber ihr habt meiner Stimme
nicht gehorcht. Warum habt ihr das getan? 3 Da sprach ich: Ich will sie nicht
vor euch vertreiben, damit sie euch zum Fangstrick werden und ihre Götter zur
Falle. 4 Und als der Engel des Herrn diese Worte zu ganz Israel geredet hatte,
erhob das Volk seine Stimme und weinte. 5 Und sie nannten die Stätte Bochim und
opferten dort dem Herrn.
Richter 2,11-15 Da taten die Kinder Israels, was dem Herrn mißfiel, und dienten den Baalen 12 und verließen den Herrn,
den Gott ihrer Väter, der sie aus Ägyptenland geführt hatte, und folgten andern
Göttern nach von den Göttern der Völker, die um sie her wohnten, und beteten
sie an und erzürnten den Herrn. 13 Denn sie verließen je und je den Herrn und dienten
dem Baal und den Astarten. 14 So entbrannte denn der
Zorn des Herrn über Israel, und er gab sie in die Hand von Räubern, die sie
beraubten, und verkaufte sie in die Hände ihrer Feinde ringsumher. Und sie
konnten nicht mehr ihren Feinden widerstehen, 15 sondern sooft sie auszogen,
war des Herrn Hand wider sie zum Unheil, wie denn der Herr ihnen gesagt und
geschworen hatte. Und sie wurden hart bedrängt.
Richter 8,33-35 Als aber Gideon gestorben war, kehrten sich
die Kinder Israels ab und liefen den Baalen nach und machten Baal-Berith zu
ihrem Gott. 34 Und sie dachten nicht an den Herrn, ihren Gott, der sie errettet
hatte aus der Hand aller ihrer Feinde ringsumher, 35 und erzeigten sich nicht
dankbar dem Hause des Jerubbal – das ist Gideon – für
alles Gute, das er in Israel getan hatte.
Verantwortung für die Befolgung der
Gebote Gottes:
Eine schwache Führung oder sogar das Fehlen einer Führung
ist kein Grund zur Übertretung von Gottes Geboten, wie das viele in den Zeiten
der Richter getan haben, als es keinen König gab, der das Volk führen konnte.
Richter 17,1-6 Es war ein Mann aus
dem Gebirge Ephraim mit Namen Micha. 2 Der sprach zu seiner Mutter: Die
tausendeinhundert Silberstücke, die dir genommen worden sind und derethalben du den Fluch gesprochen und ihn auch vor meinen
eigenen Ohren gesagt hast – siehe, dies Geld ist bei mir; ich selbst hab’s
genommen. Da sprach seine Mutter: Gesegnet seist du, mein Sohn, vom Herrn! 3 So
gab er seiner Mutter die tausendeinhundert Silberstücke zurück. Und seine
Mutter sprach: Ich weihe nun das Geld dem Herrn; es kommt aus meiner Hand für
meinen Sohn, damit man ein geschnitztes und gegossenes Bild davon machen soll.
Darum gebe ich’s dir nun wieder. 4 Aber er gab seiner Mutter das Geld zurück.
Da nahm seine Mutter zweihundert Silberstücke und gab sie dem Goldschmied; der
machte ein geschnitztes und gegossenes Bild daraus; das kam danach in das Haus
Michas. 5 Der Mann Micha hatte nämlich ein Gotteshaus und machte einen Ephod
und Hausgötzen und füllte einem seiner Söhne die Hand, so daß
er sein Priester wurde. 6 Zu der Zeit war kein König in Israel, und jeder tat,
was ihn recht dünkte.
Sogar der König Salomo war nicht immun gegen den
Götzendienst. Er begann Götzen anzubeten, als er sich von seinen vielen Frauen
aus verschiedenen Religionen davon abbringen ließ, allein dem Einen wahren Gott
zu dienen. Er begann die verschiedenen Götter seiner Frauen anzubeten und ihnen
Bildnisse und Kultstätten auf Bergen zu errichten. Seine Strafe dafür war, daß Gott das Volk Israel geteilt hat, und es ist geteilt
bis heute.
1 Könige 11,1-13 Aber der König
Salomo liebte viele ausländische Frauen: die Tochter des Pharao und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische
und hethitische – 2 aus solchen Völkern, von denen der Herr den Kindern Israels
gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und laßt sie nicht
zu euch kommen; sie werden gewiß eure Herzen ihren
Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe. 3 Und er hatte siebenhundert
Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein
Herz. 4 Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern
zu, so daß sein Herz nicht ungeteilt bei dem Herrn,
seinem Gott war, wie das Herz seines Vaters David. 5 So diente Salomo der
Astarte, der Göttin derer von Sidon, und dem Milkom,
dem greulichen Götzen der Ammoniter. 6 Und Salomo
tat, was dem Herrn mißfiel, und folgte nicht völlig
dem Herrn wie sein Vater David. 7 Damals baute Salomo eine Höhe dem Kemosch, dem greulichen
Götzen der Moabiter , auf dem Berge, der
vor Jerusalem liegt, und dem Moloch, dem greulichen
Götzen der Ammoniter. 8 Ebenso tat Salomo für alle seine ausländischen Frauen,
die ihren Göttern räucherten und opferten. 9 Der Herr aber wurde zornig über
Salomo, daß er sein Herz von dem Herrn, dem Gott
Israels, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war 10 und ihm geboten
hatte, daß er nicht andern Göttern nachwandelte. Er
aber hatte nicht gehalten, was ihm der Herr geboten hatte. 11 Darum sprach der
Herr zu Salomo: Weil das bei dir geschehen ist und du meinen Bund und meine
Gebote nicht gehalten hast, die ich dir gegeben habe, so will ich das Königtum
von dir reißen und einem deiner Großen geben. 12 Doch zu deiner Zeit will ich
das noch nicht tun um deines Vaters David willen, sondern aus der Hand deines
Sohnes will ich’s reißen. 13 Doch will ich nicht das ganze Reich losreißen;
einen Stamm will ich deinem Sohn lassen um Davids willen, meines Knechts, und
um Jerusalems willen, das ich erwählt habe.
Wenn man sich nicht abwendet von dem, was in den Augen des
Herrn als böse erscheint, wird dies zu einer völligen Vernichtung vom Erdboden
führen. Das genau ist mit dem König Jerobeam geschehen, der das Laubhüttenfest auf den achten
Monat gelegt und vor der Zeit des Messias Menschen als Priester eingesetzt hat,
die nicht aus der levitischen Linie stammten.
1 Könige 13,33 Aber nach diesem
Geschehnis kehrte Jerobeam nicht um von seinem bösen Wege, sondern bestellte
wieder Priester für die Höhen aus allem Volk. Wer da wollte, dessen Hand füllte
er, und der wurde Priester für die
Höhen.
1 Könige 13,34 Und dies geriet zur
Sünde dem Hause Jerobeams, so daß es zugrunde
gerichtet und von der Erde vertilgt wurde.
Allein oder in der Minderheit zu sein, ist keine
Rechtfertigung dafür, der Mehrheit zu folgen, wenn wir wissen, daß dies falsch ist. Wir sollen nicht der Menge folgen
Böses zu tun. Es kommt nicht darauf an wie wenige wir sind, Gott wird mit uns
sein, so wie er auch mit Elia war, als dieser gegen 450 Propheten Baals
kämpfte. (1 Könige 18,22)
1 Könige 18,20–40 So sandte Ahab hin
zu ganz Israel und versammelte die Propheten auf den Berg Karmel.
21 Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden
Seiten? Ist der Herr Gott, so wandelt ihm nach, ist’s aber Baal, so wandelt ihm
nach. Und das Volk antwortete ihm nichts. 22 Da sprach Elia zum Volk: Ich bin
allein übriggeblieben als Prophet des Herrn, aber die Propheten Baals sind vierhundertundfünfzig Mann. 23 So gebt uns nun zwei junge
Stiere und laßt wählen einen Stier und ihn zerstücken und aufs Holz legen, aber kein Feuer daran
legen; dann will ich den andern Stier nehmen und aufs Holz legen und auch kein
Feuer daran legen. 24 Und ruft ihr den Namen eures Gottes an, aber ich will den
Namen des Herrn anrufen. Welcher Gott nun mit Feuer antworten wird, der ist
wahrhaftig Gott. Und das ganze Volk antwortete und sprach: Das ist recht. 25
Und Elia sprach zu den Propheten Baals: Wählt ihr einen Stier und richtet
zuerst zu, denn ihr seid viele, und ruft den Namen eures Gottes an, aber legt
kein Feuer daran. 26 Und sie nahmen den Stier, den man ihnen gab, und richteten
zu und riefen den Namen Baals an vom Morgen bis zum Mittag und sprachen: Baal,
erhöre uns! Aber es war da keine Stimme noch Antwort. Und sie hinkten um den
Altar, den sie gemacht hatten. 27 Als es nun Mittag wurde, verspottete sie Elia
und sprach: Ruft laut! Denn er ist ja ein Gott; er ist in Gedanken oder hat zu
schaffen oder ist über Land oder schläft vielleicht, daß
er aufwache. 28 Und sie riefen laut und ritzten sich mit Messern und Spießen
nach ihrer Weise, bis ihr Blut herabfloß. 29 Als aber
der Mittag vergangen war, waren sie in Verzückung bis um die Zeit, zu der man
das Speiseopfer darbringt; aber da war keine Stimme noch Antwort noch einer,
der aufmerkte. 30 Da sprach Elia zu allem Volk: Kommt her zu mir! Und als alles
Volk zu ihm trat, baute er den Altar des Herrn wieder auf, der zerbrochen war,
31 und nahm zwölf Steine nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs – zu dem das
Wort des Herrn ergangen war: Du sollst Israel heißen – 32 und baute von den
Steinen einen Altar im Namen des Herrn und machte um den Altar her einen
Graben, so breit wie für zwei Kornmaß Aussaat, 33 und
richtete das Holz zu und zerstückte den Stier und
legte ihn aufs Holz. 34 Und Elia sprach: Holt vier Eimer voll Wasser und gießt
es auf das Brandopfer und aufs Holz! Und er sprach: Tut’s noch einmal! Und sie taten’s noch einmal. Und er sprach: Tut’s zum drittenmal! Und sie taten’s zum drittenmal. 35 Und das Wasser lief um den Altar her, und
der Graben wurde auch voll Wasser. 36 Und als es Zeit war, das Speiseopfer zu
opfern, trat der Prophet Elia herzu und sprach: Herr, Gott Abrahams, Isaaks und
Israels, laß heute kundwerden, daß
du Gott in Israel bist und ich dein Knecht, und daß
ich das alles nach deinem Wort getan habe! 37 Erhöre mich, Herr, erhöre mich,
damit dies Volk erkennt, daß du, Herr, Gott bist und
ihr Herz wieder zu dir kehrst! 38 Da fiel das Feuer des Herrn herab und fraß
Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben. 39 Als
das alles Volk sah, fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Der Herr ist
Gott, der Herr ist Gott! 40 Elia aber sprach zu ihnen: Greift die Propheten
Baals, daß keiner von ihnen entrinne! Und sie
ergriffen sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon
und tötete sie daselbst.
Alle, die geschnitzte Bilder und Götzen anbeten, werden der
Schande verfallen, weil es nur einen Gott gibt, der Gott über alle Götter ist,
und den alle Götter anbeten. (Psalm 135,1-21)
Psalm 97,1-12 Der Herr ist der
König; des freue sich das Erdreich und seien fröhlich die Inseln soviel ihrer sind. 2 Wolken und Dunkel sind um ihn her,
Gerechtigkeit und Gericht sind seines Thrones Stütze. 3 Feuer geht vor ihm her
und verzehrt ringsum seine Feinde. 4 Seine Blitze erleuchten den Erdkreis, das
Erdreich sieht es und erschrickt. 5 Berge zerschmelzen wie Wachs vor dem Herrn,
vor dem Herrscher der ganzen Erde. 6 Die Himmel verkündigen seine
Gerechtigkeit, und seine Herrlichkeit sehen alle Völker. 7 Schämen sollen sich
alle, die den Bildern dienen und sich der Götzen rühmen. Betet ihn an, alle
Götter! 8 Zion hört es und ist froh, und die Töchter Judas sind fröhlich, weil
du, Herr, recht regierst. 9 Denn du, Herr, bist der Höchste über allen Landen,
du bist hoch erhöht über alle Götter. 10 Die ihr den Herrn liebet, hasset das
Arge! Der Herr bewahrt die Seelen seiner Heiligen; aus der Hand der Gottlosen
wird er sie erretten. 11 Dem Gerechten muß das Licht
immer wieder aufgehen, und Freude den frommen Herzen. 12 Ihr Gerechten, freut
euch des Herrn und danket ihm und preiset seinen heiligen Namen!
Das höchste Ziel Gottes:
Das höchste Ziel Gottes ist es, alles in allem zu sein, und
deshalb werden wir alle Götter unter seiner Autorität und Führung sein, auf
dieselbe Weise wie der Engel Jahwes.
Sacharja 12,8 Zu der Zeit wird der
Herr die Bürger Jerusalems beschirmen, und es wird zu dieser Zeit geschehen, daß der Schwache unter ihnen sein wird wie David und das
Haus David wie Gott, wie der Engel des Herrn vor ihnen her.
Epheser 4,4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen
seid zu einerlei Hoffnung eurer Berufung.
1 Korinther 15,28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird,
alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untergetan
hat, auf daß Gott sei alles in allem.
Zusammenfassung:
Die Gottesgebote bestanden schon seit dem Beginn der
Schöpfung. Das zweite Gebot bindet das Gottesdienstsystem an das erste Gebot
und verhindert seine Anwendung auf eine andere Gottheit oder ein anderes
System, damit das System der Anbetung des einzigen, wahren Gottes nicht durch
irgendein verfälschtes System ersetzt wird. Das vierte Gebot beschäftigt sich
mit den Anbetungstagen des einzigen, wahren Gottes und schließt in dem
Gottesdienstsystem den Gotteskalender ein, in dessen Mittelpunkt der Sabbat
steht. So ergänzt das dritte und das vierte Gebot das zweite Gebot und
verhindert, daß das Gotteswort auf einen anderen
Gottesdienstkalender oder auf ein anderes System bezogen werden könnte. Das
moderne System des Sonnenkults, das auf die Anbetung des einzigen wahren Gottes
im Namen Jesu Christi bezogen wird, ist eine götzendienerische Farce. Das Erste
Große Gebot der Gottesliebe ist in den ersten vier Geboten vereint, die alle
Definitionen des Gottesdienstsystems sind, und die Übertretung eines Gebotes
bedeutet die Übertretung aller vier und führt zu einem verfälschten religiösen
System.
In
seiner Zeit der Wiederkehr wird der Messias alle Aspekte, welche
fälschlicherweise ihm zugeschrieben worden sind und welche von Mysterien- und
Sonnenkulten des Dreieinigkeitssystems stammen, zusammen mit ihren Götzenkulten
zerstören.
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